Rezension zu "Broken - Gefährliche Liebe" von Chelsea Fine

Sonntag, Oktober 09, 2016

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Broken - Gefährliche Liebe | Chelsea Fine | 320 Seiten | Deutsch | Blanvalet Taschenbuch Verlag | eBook 7,99€ | Taschenbuch 8,99€

Klappentext

"Heiße Leidenschaft, dunkle Geheimnisse - und die ganz große Liebe

Die Semesterferien stellen Pixie Marshall gleich vor zwei Herausforderungen: Sie braucht Geld, und sie braucht eine Bleibe. Ein Job in einem Bed & Breakfast scheint die Lösung ihrer Probleme zu sein. Doch Pixie hat nicht geahnt, dass ihr Zimmernachbar ausgerechnet Levi Andrews sein würde. Der extrem heiß ist. Und den Pixie am liebsten nie wieder sehen würde ... Denn ein Jahr zuvor waren sie dabei, sich ineinander zu verlieben – bis eine schreckliche Nacht alles veränderte. Doch Levi jetzt aus dem Weg zu gehen stellt sich als unmöglich heraus. Was ihn allerdings nicht zu stören scheint …"


Bewertung

Zugegeben: als Cover-Opfer bin ich durch das ansprechende genretypische Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ich mir relativ sicher, dass "Broken - Gefährliche Liebe" etwas für mich ist!

Pixie Marshall (die eigentlich Sarah heißt) und Levi Andrews kennen sich seit ihrer Kindheit. Eine Tragödie, die die zwei miteinander verbindet, reißt die beiden auseinandern und sie sehen sich ein ganzes Jahr nicht mehr. Bis sie sich eines Tages im Willow Inn, dem Hotel von Pixie's Tante, wieder über den Weg laufen. Sowohl Pixie als auch Levi arbeiten dort, wohnen direkt nebeneinander und teilen sich ein Bad. Sofort wird klar: zwischen den beiden sprühen nur so die Funken! Dennoch scheint ihre Vergangenheit nicht zuzulassen, dass sie gemeinsam glücklich werden können.

Die Charaktere sind sehr schön gezeichnet. Nicht nur die Hauptprotagnisten, sondern auch die ganzen Nebencharaktere werden liebevoll beschrieben und so ins Geschehen mit eingebunden, dass diese nicht zu kurz kommen. Im Mittelpunkt stehen natürlich Pixie, die quirlig und frech ist, und Levi, der mir als Mann gut gefallen hat, weil er Ecken und Kanten hat. Die Beziehung zwischen Pixie und Levi funktioniert, weil sie einfachen Regel folgt. Sie sprechen nie über die Vergangenheit, sie streiten manchmal und sie halten sich aus den Angelegenheiten des jeweils anderen heraus.

Chelsea Fine's Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist flüssig und leicht geschrieben, sodass man die Geschichte quasi in einem Wisch lesen kann. Schön war, dass "Broken - Gefährliche Liebe" aus der Perspektive von Pixie und Levi geschrieben ist, um immer wieder Einblicke in das Innenleben des anderen zu bekommen. Somit wird sofort klar, dass beide sehr inneinander verliebt sind, ihre Gefühle aber nicht zulassen wollen.

Auch steckt das Buch voller Emotionen, denn wie der Klappentext schon verrät hat Pixie ihre Gründe Levi aus dem Weg zu gehen. Diese Gründe erfährt man im Verlauf des Buches und man ist auf den Spuren der gemeinsamen Vergangenheit von Pixie und Levi. Man fiebert regelrecht mit, was zwischen den beiden wohl vorgefallen ist.
Zwar mochte ich das Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten. Nichts desto trotz ist es mir nach einer Weile dann doch auf die Nerven gegangen und ich habe innerlich schon mit den Augen gerollt, da das Buch an manchen Stellen ein wenig vorhersehbar ist (aber das sind ja fast alle Bücher des New Adult Genres). Die Geschichte spielt zu 95% im Willow Inn, dem Hotel von Pixie's Tante Ellen. Daher hat mir ein wenig das drum herum gefehlt, ein paar andere Orte, an denen man die Story noch ein wenig hätte auflockern können. Man hat ein wenig das Gefühl man befindet sich in einem Theaterstück, weil das Setting sich nie bis kaum ändert.

"Broken - Gefährliche Liebe" bildet den Auftakt einer Reihe von Chelsea Fine. Allerdings wechseln die Hauptprotagonisten, daher kann man die Bücher auch gut getrennt voneinander oder einzeln lesen.

Das Buch hat mir gut gefallen. Neben Liebe und Freundschaft wird hier auch Verlust und Trauer thematisiert. Alles in allem eine schöne Geschichte des New Adult Genres mit Emotionen, die zum Greifen nahe sind. Eine Geschichte mit einem Ende, bei dem man Gänsehaut bekommt.



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